In Holz geschnitten: Angela Ehrlich im Historischen Rathaus Hochstadt – freier Eintritt, 5.–28. September 🎨🪵🏛️

Die September-Ausstellung „In Holz geschnitten“ im Historischen Rathaus Hochstadt präsentiert die Frankfurter Künstlerin Angela Ehrlich und ihre experimentellen Holzschnitt-Druckgrafiken. Die Vernissage ist am Freitag, dem 5. September, um 19 Uhr, und die Ausstellung läuft bis zum 28. September; geöffnet ist sie jeweils dienstags, samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr, der Besuch ist kostenfrei. Ehrlich bricht mit Konventionen, verbindet die älteste Drucktechnik mit einer dreidimensionalen Denkweise und schafft so aus der Fläche einen lebendigen Raum. Ihre Werke greifen Alltags-Themen auf, setzen sie in kraftvolle, erzählerische Bilder um und legen Wert auf den Entstehungsprozess sowie die Materialität des Holzes. Informationen gibt es auf maintal.de/historischesrathaus; bei Fragen hilft der Fachdienst Kulturelle Bildung der Stadt Maintal unter 06181 400-721 bzw. -627 oder kultur@maintal.de.

Das ist eine starke kulturelle Meldung für Maintal. Kultur bereichert unsere Stadt, stärkt den Zusammenhalt und macht Maintal lebenswert – gerade auch in Hochstadt, wo lokale Angebote nah an den Bürgerinnen und Bürgern liegen. Die Ausstellung zeigt gelungen, wie Tradition und zeitgenössische Sichtweisen zusammenkommen, und lädt dazu ein, sich mit Alltags-Themen neu zu beschäftigen. Gleichzeitig geht es darum, Kultur für alle zugänglich zu halten: kostenfreier Eintritt und feste Öffnungszeiten sind ein gutes Signal, dass Kunst kein Privileg, sondern Teil des Gemeinwohls ist.

Aus Sicht der FDP Maintal steht dabei die Erhaltung unserer Parkmöglichkeiten ganz klar im Vordergrund. Veranstaltungen wie diese sind wichtig, doch wir dürfen nie zu Lasten der Erreichbarkeit gehen. Der Magistrat sollte sicherstellen, dass ausreichend Parkflächen vorhanden sind, insbesondere vor dem Historischen Rathaus Hochstadt, damit Besucherinnen und Besucher bequem kommen, parken und die Ausstellung genießen können. Neue Maßnahmen, die Parkplätze verringern oder behindern, müssen kritisch geprüft oder nach Möglichkeit vermieden werden. Fahrradinfrastruktur ist sinnvoll, doch darf sie nicht den Umfang oder die Qualität des Parkraums in sensiblen Bereichen beeinträchtigen. Wir plädieren für eine ausgewogene Mobilitätspolitik: Kulturangebote werden durch gute Erreichbarkeit unterstützt, Parkplätze bleiben erhalten, und wo nötig werden Park-and-ride-Angebote oder zeitlich flexible Lösungen geprüft, ohne den direkten Zugang zu wichtigen Einrichtungen zu verstellen. Dadurch bleibt Maintal attraktiv für Besucherinnen und Besucher der Ausstellung, Vereine und Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen. Wenn sich der Bürgermeister- bzw. Magistrat darauf konzentriert, solche kulturellen Highlights zu unterstützen und gleichzeitig die Parkmöglichkeiten zu sichern, ziehen beide Seiten an einem Strang: eine lebenswerte Stadt, die Vielfalt feiert und zugleich pragmatisch bleibt.