Mainufer-Brücke: Entwürfe, Öffentliche Info & Bürgerbeteiligung 🌉🚶‍♀️🚴‍♂️🗳️

Die Interessengemeinschaft „Das Mainufer den Menschen“, der ADFC-Kreisverband Main-Kinzig sowie der ADFC-Ortsverband Mühlheim laden zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Thema sind erste Entwürfe für eine Fahrradfahrer- und Fußgängerbrücke über den Main zwischen Maintal-Dörnigheim und Mühlheim, erstellt im Rahmen eines Hochschulprojekts der Hochschule Darmstadt von Melanie Mayer, Marius Noè, Lennart Hammerschmidt und Luc Wiesner unter Anleitung von Prof. Thorsten Helbig und Jasmina Herrmann. Die Veranstaltung am Dienstag, 20. August 2025, um 19:00 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Berliner Straße 58, 63477 Maintal, bietet eine anschauliche Präsentation der Konzepte mit Plänen, Visualisierungen und Modellen sowie Raum für Anregungen; Rückmeldungen werden später an die Stadtverordnetenversammlung Maintal und den Regionalverband weitergegeben. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu informieren und aktiv an der Gestaltung des Mainufers mitzuwirken.

Was hier geschieht, ist mehr als eine technologische Spielerei mit Brückenplänen. Es ist ein mutiger Schritt hin zu einem lebenswerten, barrierefreien und klimafreundlichen Mainufer, das Fuß- und Radverkehr stärkt und Menschen unterschiedlicher Hintergründe miteinander verbindet. Die präsentierten Entwürfe aus dem Hochschulprojekt zeigen, wie Wissenschaft mit Bürgerbeteiligung praxisnahe Lösungen erarbeitet: Pläne, Visualisierungen und Modelle machen greifbar, wie unser Alltag künftig aussehen könnte, wenn Wege sicher, attraktiv und gut vernetzt durch den Fluss führen. Die Einladung, Anregungen zu geben und sich einzubringen, muss ernst genommen werden, denn echte Transparenz bedeutet, dass die Bürgerinnen und Bürger Teil des Gestaltungsprozesses bleiben und ihre Perspektiven Gehör finden. Die später weitergegebenen Rückmeldungen an Stadtverordnetenversammlung Maintal und den Regionalverband sollten klare Kriterien haben: Realisierbarkeit, Kosten, Umweltverträglichkeit, Barrierefreiheit und langfristige Wartung. Es geht hier um mehr als eine Bauleistung; es geht um einen öffentlichen Raum, der allen zugänglich ist, die Bewegung ermöglicht, Begegnungen schafft und das Lebensgefühl einer Region stärkt. Wenn sich dabei gezeigt wird, dass das Mainufer als gemeinschaftlicher Raum wahrgenommen wird, wächst die Berechtigung, von einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu sprechen, in der Wissenschaft, Verwaltung und Bürgerschaft zusammenwirken. Möge diese Veranstaltung der Anfang eines transparenten, verantwortungsvollen Planungsprozesses sein, in dem der Wille der Menschen ernst genommen wird und der Brückenbau am Ende eine Brücke der Lebensqualität und des Miteinanders wird.