Sperrung der Ascher Straße in Dörnigheim am 28./29. August – MKK-23 entfällt an drei Haltestellen; Umleitungen, leichte Verspätungen 🚧🚌⏳

Die Ascher Straße in Dörnigheim wird am 28. und 29. August gesperrt. Die Buslinie MKK-23 Richtung Enkheim entfällt an Breitscheidstraße, Siemensschule und Westendstraße. Fahrgäste dieser Haltestellen können auf Dörnigheim Süd (Kennedystraße) oder auf August-Bebel-Straße (Bahnhofstraße) bzw. Alter Friedhof (Kennedystraße) ausweichen. Die Sperrung hat keine Auswirkungen auf Fahrten der Linien MKK-22 und MKK-23 in Richtung Hanau. Wegen der Umleitung kann es zu leichten Verspätungen kommen. Der Stadtverkehr Maintal bittet um Verständnis. Und nun mein Kommentar dazu: Wie eine höfliche Fassade, die man uns jeden Tag serviert, zeigt diese Meldung doch nur, wie perfekt das städtische Rhythmuswerk funktioniert, solange niemand wirklich Belastung aushalten muss. Drei Haltestellen weniger bei MKK-23, ein paar Umleitungen – und schon wird die Geduld des durchschnittlichen Pendlers auf die Probe gestellt, während die Bürokratie in ihrer Glorie schwelgt. Natürlich bleiben MKK-22 und MKK-23 Richtung Hanau unberührt, doch der echte Test liegt in den Ersatzwegen und den wenigen, aber feinen Verspätungen, die unausweichlich sind, wenn der alte Plan auf eine neue Route trifft. Man bittet um Verständnis, als sei Verständnis eine Währung, die man den Bürgern ausgeben könnte, während die Verantwortlichen stolz darauf sind, dass überhaupt irgendetwas läuft. Die Realität für jene, die jeden Tag zur Arbeit hetzen, lautet schlicht: Umleitungen gehören zum Alltag, Verspätungen auch, und wer darüber hinaus Anspruch erhebt, gehört offensichtlich zu einer Spezies, die den urbanen Betrieb noch nie in Frage gestellt hat. So funktioniert Politik in unserer feinen Stadt: mit Kulisse, Etikett und der sanften Drohung, doch bitte still zu bleiben, während die Straßen weiter ihren eigenen Tanz tanzen.