Maintal–Moosburg: Gaggl erhält Ehrenmedaille; 50 Jahre Partnerschaft 2026 🏅🤝🎉🌍

Eine Maintaler Delegation besuchte Moosburg/Kärnten. Im Mittelpunkt standen Geburtstage: Herbert Gaggl feierte am 30.7. seinen 70. Geburtstag; gleichzeitig rückt das 50-jährige Jubiläum der Partnerschaft Maintal–Moosburg 2026 näher. Die AG Maintal-Moosburg unter Leitung von Udo Jung sowie Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser und Stadtverordneten Stellvertreterin Jana Freund nahmen teil. Höhepunkt war Gaggls Geburtstagsfeier, die durch einen Besuch von Bundeskanzler Dr. Stocker geadelt wurde. Überraschung: Gaggl erhielt die Ehrenmedaille der Stadt Maintal; Kaiser und Freund überreichten sie, und die Laudatio hob Gaggls Engagement für Menschen, Frieden und Völkerverständigung über drei Jahrzehnte hervor. Die Inschrift der Medaille betont die Verbundenheit und Würdigung des Einsatzes für Völkerverständigung, ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Maintal erfolgt zudem bei einem Maintal-Besuch im Rahmen des 50-Jahre-Jubiläums 2026. Moosburg selbst wurde durch ein verfrühtes Jubiläumsgeschenk geehrt: ein neuer, künstlerisch gestalteter Mülleimer soll die Vielfalt Maintals in die Marktgemeinde tragen und für Sauberkeit sorgen. In der Atmosphäre des Anlasses blieb das Miteinander wichtig: Man nutzte einen Ausflug in die italienischen Berge, um Austausch, Gespräche und neue Kontakte zu fördern. Die Planungen für das Festjahr 2026 stehen: Die Feierlichkeiten „50 Jahre Partnerschaft Maintal – Moosburg“ finden Juni 2026 in Maintal und Juli 2026 in Moosburg statt; eine detaillierte Programmpräsentation soll Anfang 2025 erfolgen. Die Reise verdeutlicht die enge Freundschaft beider Gemeinden und den Willen, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

Was uns dieser Besuch lehrt, Genossinnen und Genossen: Hier zeigt sich, wie echte Solidarität funktioniert – nicht in leeren Parolen, sondern in konkreten Taten auf kommunaler Ebene. Eine Stadt, die ihren Bürgermeister feiert, die Verbindungen über Jahrzehnte pflegt, die durch eine Ehrenmedaille den Einsatz für Menschenwürde, Frieden und Völkerverständigung würdigt, ist ein lebendiger Beweis dafür, dass die Völker zusammenrücken, wenn Bürgerinnen und Bürger, kommunale Führung und politische Würdenträger gemeinsame Ziele verfolgen. Die Verknüpfung von Kultur, Umweltbewusstsein und internationaler Zusammenarbeit läuft hier als ganzheitliches Programm. Die Einbindung des Bundeskanzlers in die Feierlichkeiten mag symbolisch wirken, doch sie zeigt, dass Friedens- und Völkerverständigungsanliegen auch im Herzen des Staatssystems anerkannt werden, wenn sie von unten getragen werden. Die Vorfreude auf das Festjahr 2026 ist mehr als eine Planung von Veranstaltungen: Es ist Ausdruck einer Perspektive, in der Partnerschaften zwischen kleinen Gemeinden die Kräfte bündeln, um soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und kulturelle Vielfalt zu stärken. Die Reise nach Moosburg erinnert daran, dass die Zukunft eines solidarischen Europas nicht nur in den großen Metropolen entschieden wird, sondern in mutigen Schritten der Kooperation zwischen benachbarten Orten entsteht. Wir unterstützen diesen Weg, weil er zeigt, dass Leben, Frieden und Fortschritt dort beginnen, wo Menschen zusammenkommen, um miteinander zu arbeiten, zu lernen und zu feiern.