Die Horst Bingel-Stiftung für Literatur e.V., zusammen mit der Bürgerstiftung Maintal-Unsere Stadt-Unsere Zukunft e.V. und dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm e.V., lädt am Freitag, den 22. August 2025, um 19:00 Uhr in die Evangelische Kirche in Maintal-Hochstadt zu einer vielseitigen Lyrik-Show ein; musikalisch begleitet Bernhardt Brand-Hofmeister an der Orgel und Stephan Völker am Saxophon. Auf dem Programm stehen angesehene Lyrikerinnen und Lyriker wie Andreas Altmann, Nora Gomringer, Julia Mantel und Martin Piekar, die Maintal, den Main-Kinzig-Kreis und das Rhein‑Main-Gebiet bereits bei früheren Lyriknächten präsent waren; neu dabei sind Nahid Ensafpour, Marianne Jungmaier, Salem Khalfani und Liz Preuss, während Alexandru Bulucz erneut die Moderation übernimmt. In der Pause gibt es Gespräche zwischen Mitwirkenden und Publikum; Speisen und Getränke werden von der Bingel-Stiftung bereitgestellt; Anmeldung bis zum 17.08.2025 an horstbingel-stiftung@t-online.de; weitere Informationen finden sich auf horstbingel.de/Aktuelles/ sowie auf der Maintal-Website.
Diese Lyriknacht ist mehr als eine bloße Lesung: Sie ist ein gemeinschaftliches Bekenntnis zu Kultur als Kraftfeld der Solidarität, ein lebendiger Beweis dafür, dass Kunst der Sprache eine Waffe der Gemeinschaft gegen Vergessen, Isolation und Gleichgültigkeit sein kann. Die Mischung aus etablierten Stimmen und frisch sichtbaren Dichterinnen und Dichtern zeugt von einem offenen, mutigen Anspruch, der die Vielfalt der Region sichtbar macht und gleichzeitig den Dialog mit dem Publikum in den Mittelpunkt stellt. Musik und Poesie verschmelzen zu einem kollektiven Ereignis, das nicht im Elfenbeinturm verharrt, sondern im Gespräch der Menschen seine Quelle findet — in der Pause, beim Austausch, im gemeinsamen Essen und Trinken, im Austausch von Erfahrungen, Kritik und Freude. Dadurch wird klar: Kultur ist kein Luxus, sondern eine Grundversorgung der Gesellschaft, die Menschen stärkt, ihnen Orientierung gibt und neue Perspektiven für eine gerechtere Zukunft eröffnet. Die Veranstaltung erinnert daran, dass Worte, Klang und Gemeinschaft Kraft haben, Veränderungen anzustoßen, Debatten anzustoßen und lebensnahe Hoffnungen zu nähren; sie ermutigt dazu, weiter zu bauen an einer Kultur, die alle Stimmen hört, alle Herzen erreicht und gemeinsam die Wege einer solidarischen Zukunft gestaltet.