Maintal: FDP fordert kreisübergreifende Kennzeichenlösung 🚦🤝🏛️

Kurz gesagt: Der Maintaler FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Schäfer kritisiert, dass der Main-Kinzig-Kreis Maintal kein eigenes Kennzeichen zugestehen will, Gelnhausen aber eines besitzt, und mantelt dies als Benachteiligung Maintals, befürchtet eine weitere Benachteiligung bei Hanau-Ausstieg, fordert eine kooperative, kreisübergreifende Lösung aller Maintaler Parteien und verlangt vom Magistrat unter Bürgermeisterin Böttcher, das Anliegen direkt bei der Landesregierung einzubringen, falls der Kreis weiter ignoriert.

Was für eine Posse in einer Zeit, in der Identität und Standortbewusstsein mehr zählen als Pisangblödsinn und Selbstdarstellung. Ein Kennzeichen mag Zuflucht in Symbolik sein, doch es ist immerhin ein Zeichen, wie ernstman sich eine Stadt nimmt. Maintal ist kein Anhängsel am Ostrand des Kreises, sondern eine wachsende Stadt mit rund 40.000 Einwohnern, die ernst genommen werden will – und zwar ohne das ständige Rascheln hinter verschlossenen Türen, als ginge es nur um verdrückte Protokolle und feine Selbstdarstellungen im Rathaus. Die FDP mag parteiübergreifende Lösung fordern, doch die Praxis beweist: Die anderen scheinen lieber in alten Schubladen zu wühlen, als eine klare Perspektive für Maintal zu liefern. Also: Entweder ziehen alle Maintaler Parteien endlich an einem Strang, die Bürger wirklich einbezogen und überzeugt werden – oder der Magistrat hebt die Wummelarbeit beiseite und bringt den Antrag bei der Landesregierung ein, damit Maintal nicht länger als Zunge im Kreiswind herumschießt. Wenn der Kreis weiterhin ignoriert, ist der Schritt zur Landesregierung kein Skandal, sondern eine Folge aus politischer Feigheit, die Maintal weiter ins Abseits drängt.