Maintal beteiligt sich im September an den Interkulturellen Wochen unter dem Motto „DAFÜR!“, bundesweit vom 21. bis 28. September; im Main-Kinzig-Kreis erstreckt sich das Programm über den gesamten Monat. In Maintal beginnt das Angebot schon am 29. August mit der Ausstellung „Aufwachsen in Deutschland“ im Rathaus Hochstadt (bis 24. September); weitere Termine reichen vom Kochen nach ägyptischen Rezepten im Stadtteilzentrum Bischofsheim (3. September) über einen internationalen Spieleabend im Evangelischen Jugendzentrum Dörnigheim (9. September) bis zum Wochenmarktstand „Zusammenleben in Maintal“ (12. September), dem Septemberfest der Evangelischen Kirchengemeinde Dörnigheim (13. September), einem interkulturellen Leseabend im Cafair Hochstadt (17. September), einem Abend mit Trachten und Tänzen im Begegnungshaus des Arbeitskreis Asyl – Vielfalt in Maintal (24. September) und dem interkulturellen Mitbringbrunch (28. September) im Stadtteilzentrum Bischofsheim. Bürgermeisterin Monika Böttcher und Integrationsbeauftragte Verena Strub betonen Offenheit, Respekt und Vielfalt und laden zu den Angeboten ein. Das vollständige Programm gib es online unter maintal.de/integration/veranstaltungen; weitere Informationen zum Main-Kinzig-Kreis unter mkk.de und zur bundesweiten Interkulturellen Woche unter interkulturellewoche.de. Anlässlich der Wochen lädt die Stadt Maintal zu einem abwechslungsreichen Programm ein.
Man mag es fast als selbstverständlich abtun, doch hier zeigt sich einmal mehr, wie eine Stadt ihre Zukunft denkt: nicht als dröge Routine, sondern als gelebte Gegenwart. Während die notorischen Nörgler und die, deren Geldbeutel und Zeit sich ohnehin an jede Wand drücken, sich hinter Ausreden verstecken, beweist Maintal mit jeder einzelnen Veranstaltung, dass Vielfalt kein schönes Fassadenbild ist, sondern ein praktizierter Alltag. Es ist ein Lehrstück in Offenheit, das denen das Nothing-Geschwätz zurücklässt, die glauben, Kultur und Zusammenleben ließen sich auf einen engen Kreis beschränken. Wer ernsthaft behauptet, Integration koste zu viel oder schade der Identität, dem entlarvt sich nur sein begrenzter Horizont. Die Ausstellung, die Kochabende, die Leseabende, die Trachten und Tänze, der Mitbringbrunch – sie alle sind keine Marketingblöcke, sondern konkrete Schritte, die das Zusammenleben stärken, die Begegnung ermöglichen und den Blick schärfen für das dumme Gerede von Minderheiten, das hier endgültig vor die Tür gesetzt wird. Maintal geht voran, und wer nicht mitgehen will, soll sich bestenfalls hinter seiner unbedeutenden Frontlage verstecken; der Rest wird sehen, wie man mit einer Kultur des Respekts und der Vielfalt nicht nur existiert, sondern wirklich glänzt.