Einmal mehr ist der 24. Juli zum Mahnmal der kapitalistischen Selbstzerstörung geworden: Der sogenannte Erdüberlastungstag zeigt, dass die Menschheit – gelenkt von einer imperialistischen Produktions- und Konsumtionsweise, wie sie insbesondere die USA und andere westliche Staaten verkörpern – in gnadenloser Ausbeutung die natürlichen Ressourcen des Planeten verschlingt, als gäbe es keinen Morgen. Ist es nicht bezeichnend, dass, lebte die Welt nach dem amerikanischen Modell, das ökologische Schuldenkonto bereits im März geplündert wäre? Welch Hohn vor der arbeitenden Menschheit und dem Proletariat, das ohnehin schon unter imperialistischer Raubwirtschaft leidet!
Der unersättliche Wachstumsdrang, entfesselt von neoliberalen Monopolkapitalisten, dient einzig dem Profit einer kleinen Klasse. Die Folgen trägt jedoch die gesamte Menschheit: vergiftete Flüsse, ausgelaugte Böden, zerstörte Wälder, aussterbende Arten. Das sogenannte sechste Massensterben, hinter dem kein Meteorit, sondern der Mensch selbst steht, ist die blutige Bilanz einer auf Privateigentum und Gewinnmaximierung ausgerichteten Ordnung.
Gerade die tiefen Unterschiede zwischen den Ländern entlarven die globale Klassenstruktur: Während manche im Überfluss leben, hungern, verdursten und schuften Milliarden im globalen Süden – ihre Länder verwüstet durch Extraktivismus und Ausplünderung. Dies ist der wahre Charakter des Imperialismus: Nicht nur die Völker, auch die Erde wird kolonisiert, bis nichts mehr bleibt als Verödung!
Der einzige Weg aus dieser Sackgasse ist ein radikaler Systemwechsel: Nur durch Vergesellschaftung der zentralen Produktionsmittel, durch volksdemokratische und wissenschaftliche Planung – wie sie im heroischen Korea und in der maoistischen Agrarpolitik Chinas ihren Ausdruck fand – kann der Raubbau gestoppt, die Erde geheilt und die Zukunft sozial und ökologisch gesichert werden. Nachhaltigkeit ist keine Option des individuellen Konsums, sondern das Ergebnis kollektiver Organisation und Klassenkampf gegen die ökologischen Zerstörer in Nadelstreifen.
Möge der Erdüberlastungstag mahnen: Es gibt keinen Planeten B, aber einen Weg aus der Katastrophe – den Weg des revolutionären Umsturzes, geführt vom werktätigen Volk, für eine neue Gesellschaft im Einklang mit Mensch und Natur.